Wir Schüler der Klassen 3a und 3b begaben uns am 26.4. auf eine etwas längere Busreise und besuchten die „Druckerei zu Altenburg“, die es schon seit sagenhaften 400 (!!) Jahren gibt. Immerhin schon mehr als 100 Jahre steht das Gebäude, das wir in Augenschein nehmen durften. Wahnsinn, oder? Für uns „Knirpse“ (die wir als Drittklässler natürlich nicht sind), ist das schon eine unvorstellbar große Zeitspanne.

Ähnlich unvorstellbar wäre auch der Vorgang des Buchdruckes gewesen, wenn wir nicht glücklicherweise gemeinsam mit Frau Franke schon einen Einblick in dieses Verfahren bekommen hätten.

Innerhalb dieses Scriptoriums mit Frau Franke beschäftigten wir uns unter anderem mit der Herstellung von Büchern in Klöstern und erfuhren, wie sich der moderne Buchdruck entwickelt hat. Besonders viel Spaß machte uns das Schreiben mit unterschiedlichen Materialen wie einem Gänsekiel, einem Holzstäbchen auf Ton und Federn.

Da wir aber schon ein klein wenig wussten „wie der Hase läuft“ und sogar ein selbst hergestelltes Buch als Dankeschön im Rucksack stecken hatten, war gar nicht soooo viel Neues dabei. Nein, Scherz beiseite! Wir bekamen eine Führung durch alle Räume, angefangen bei der Druckvorstufe, dann verfolgten wir die Spur zum Offset-Druck an gigantischen  Druckmaschinen, zum Schneiden und zur Fadenheftung, zur Klebebindung und weiter zum Anbringen der Buchdeckel und schlussendlich zum „Einpacken“, dem Einschweißen. Es war eine spannende Reise hinter die Kulissen, wir bedanken uns herzlich für das wortwörtliche „Hineinschnuppern“ (denn jeder Raum roch ganz besonders und immer wieder anders, sei es die Druckmaschine, die Farben oder das Papier)!